|
Autorin: Suzanne Fritsch
Typische Alkopops
Bacardi Breezer
*
Barcardi Rigo
*
Pushkin Vibe
*
Smirnoff Ice
*
|
Alkopops - Die süffigen Getränke (I)
Was sind Alkopops?
Alkopops sind limonadenhaltige Mixgetränke mit Alkoholzusatz, wie Wodka oder Rum. Somit sind es hochprozentige Spirituosen. In der Regel werden sie in 0,275 Liter Flaschen angeboten. Der Alkoholgehalt kann je nach Marke variieren. Jedoch liegt er meist bei 5-6 Vol%. Das entspricht einer Menge von 12 – 13 g Alkohol. Also ein doppelter Schnaps.
Die Sortenauswahl der Alkopops ist sehr vielfältig und ziemlich unübersichtlich, da ständig neue Mixturen auf dem Markt erscheinen.
Man kann sie in 3 grundlegende Typen einteilen:
- Mischgetränke aus destillierten bzw. hochprozentigen
Alkohol und Limonade
- Mischgetränke aus Alkohol, Limonade und Aufputschmitteln,
wie z. B. Koffein und Taurin
- Bier- Spirituosen- Limonade- Mischgetränke
Wie lange gibt es die Alkopops schon?
Im Prinzip ist die Idee der Alkopops nicht neu. Es gibt schon lange alkoholische Mixgetränke. Zum Beispiel Altbier (Bier + Cola) oder Wodkacola (Wodka + Cola). Neu ist nur, dass sie schon fertig zu Kaufen sind (Premixgetränke). Daher bezeichnet man sie auch als "Ready- to-drinks" (RTD). Der Begriff Alkopop hat sich allgemein durchgesetzt.
Auf dem europäischen Markt gibt es sie schon seit 1995 und seit 2002 hat das Mixgetränk den deutschen Markt erobert.
Inhaltsstoffe der Alkopops
Da das Angebot sehr vielfältig und unübersichtlich ist, ist es sehr schwierig alle möglichen Kombinationen in Bezug auf die Inhaltsstoffe aufzuzählen. Denn im Gegensatz zu Cola oder Limonaden ist bei den Alkopops kein Zutatenverzeichnis gefordert. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe März ´04 die Zusammensetzung untersucht und folgende Zutatenkategorien gefunden:
- Limonaden, Säfte, Zuckersirup
- Alkohol: Wodka, Rum, Tequila, Wein, Gin, Absinth, Cachacha
- Weitere häufige Zutaten: Koffein, Taurin, Chinin, Thujon
- Farbstoffe: E102, E104, E122, E124, E129, E131, E133,
Carotin, Zuckerlikör/Karamell und einen unbekannten und damit nicht zugelassenen Farbstoff
- Konservierungsstoffe: Sorbinsäure, Benzoesäure
|