Ballaststoffe sind gerüstbildende Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die aus komplexen Polysacchariden aufgebaut sind. Diese werden wiederum aus mehreren Monosacchariden zusammengesetzt.

Ballaststoffe (I)

Für eine ernährungsphysiologische Bewertung von Lebensmitteln, sind außer den Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und den Nährstoffen, wie Kohlenhydrate, Fette oder Eiweiße, die Ballaststoffe von großer Bedeutung.

Ballaststoffe sind gerüstbildende Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel, die überwiegend aus einfachen Monosacchariden, wie Glucose, Fructose, Arabinose und Ribose aufgebaut sind.
Lange Zeit hielt man sie für wertlos, da sie weder Nährstoffe noch Energie für die Leistungsfähigkeit des Organismus liefern. Heute weiß man aber, dass sie die Häufigkeit von Verdauungsbeschwerden mindern und bestimmte Krankheiten vorbeugen können, unter anderem auch die Hämorrhoiden, den Colonkrebs oder Gallensteine.

Merke: "Der Begriff >Rohfaser< ist nicht mit dem Begriff >Ballaststoff< identisch. Rohfaser ist der Teil eines Lebensmittels, der nach Kochen mit Säure und Lauge übrigbleibt. Der Rohfasergehalt beträgt je nach Lebensmittel 10 bis 50% des Ballaststoffgehaltes."
(Quelle: aid; Ballaststoffe)

 

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