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Die Gewinnung des Hühnereies
Der Legehennenbestand belief sich 2002 auf etwa 48,6 Millionen Hühnern in Deutschland, welche insgesamt etwa 13,9 Milliarden Eier erzeugten. Davon stammten 83,9% aus der Käfighaltung, 7,3% aus der Bodenhaltung sowie 8,7% aus der Freilandhaltung.
Leider gibt es auch hier schwarze Schafe, denn es wurden in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass Eier, als Eier der Boden- oder Freilandhaltung verkauft wurden, obwohl sie der Käfighaltung entstammten. Um als Verbraucher ganz sicher gehen zu können, ist es zum Vorteil die Eier direkt vom Bauern oder aber von Hühnerzüchtern in der Nähe zu beziehen. Nur der Verbraucher hat es in der Hand, ob die Tiere artgerecht gehalten werden. Der Kauf von Eiern aus der Freilandhaltung oder der Ökologischen Freilandhaltung macht dem Erzeuger klar, dass Eier aus Nicht - artgerechter Haltung nicht erwünscht sind.
Der höhere Preis der Eier aus Freilandhaltung ergibt sich aus höheren Personal- und Arbeitskosten, sowie dem Biofutter in der Ökologischen Haltung. Da der Eierkonsum in Deutschland jedoch viel zu hoch ist und auch die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) maximal 2 bis 3 Eier pro Woche empfiehlt, kann man hier einen Kompromiss finden. Mehr Qualität statt Quantität sollte das Motto sein. Lieber ein Ei weniger essen, dafür aber ein Ei von einem "glücklichen" Huhn! So tragen Sie einen Teil zum Tier- und Umweltschutz, sowie der eigenen Gesundheit bei.
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