Das Kochen von Lebensmitteln kann mit starken Vitamin und Mineralstoffverlusten einhergehen, wenn diese zu lang und bei zu hohen Temperaturen gegart werden.

Das Kochen

Das Kochen ist ein Garen in viel Flüssigkeit, bei Temperaturen um den den Siedepunkt (100°C). Geeignete Flüssigkeiten sind Wasser, Gemüse-, Fleisch- und Fischbrühe, aber auch Milch. Gekocht werden können so gut wie alle Lebensmittel, sei es eiweißreiche, wie Fleisch, Fisch und Eier, wasserhaltige Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse aber auch stärkehaltige Produkte wie Kartoffeln, Reis und auch Teigwaren.

In der Küche unterscheidet man zwei Ansätze:

Kaltansatz
Das heißt, dass Lebensmittel, die eine besonders dicke Schale haben oder aber auch erst quellen müssen in kaltes Wasser gegeben werden. Und dann die Flüssigkeit zusammen mit ihnen nach und nach bis zum Siedepunkt erhitzt werden. Einen Kaltansatz nutzt man auch, wenn man die Garflüssigkeit für Suppen oder Saucen weiter verwenden möchte. Auch das Herstellen von Fleisch-, Fisch- oder Gemüsebrühen erfolgt über den Kaltansatz, denn so können die Rohstoffe optimal ausgelaugt werden und in die Garflüssigkeit übergehen.

Heißansatz
Beim Heißansatz, wird das zu garende Lebensmittel in die bereits kochende Flüssigkeit gegeben. Ziel ist hier, dass sich die Poren des Gutes schnell schließen, so dass wenn möglich, wenig oder gar kein Fleisch- bzw. Fruchtaft austreten kann.

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