Bei den sekundären Pflanzenstoffen handelt es sich um eine Vielzahl chemischer
Verbindungen, die positive als auch negative Wirkungen auf den menschlichen
organismus ausüben können.
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Sekundäre Pflanzenstoffe (I)
Allgemeines
Der Begriff sekundäre Pflanzenstoffe wurde erstmals von Albrecht Kossel, einem Pflanzenphysiologen und Nobelpreisträger verwendet. Obwohl es bis heute keine einheitliche Definition für diesen Begriff gibt, weiß man, dass diese Stoffe nur von Pflanzen gebildet werden und es sich um recht vielfältige chemische Verbindungen handelt. Im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen, wie Ballaststoffe, Vitamine oder Mineralstoffe sind sie nur in sehr geringen Mengen vorzufinden, zeigen jedoch große Wirkungen auf den verschiedensten Ebenen. Gegenwärtig geht man davon aus, dass es etwa zwischen 60.000 bis 100.000 verschiedene Pflanzenstoffe der sekundären Art gibt.
Als Duft-, Aroma- und auch Geschmacksstoffe beeinflussen sie den Menschen in seiner Nahrungsmittelauswahl. Als Wachstumsregulatoren, Lockstoff oder auch Abwehrstoff werden sie jedoch von den Pflanzen gebildet und zeigen dementsprechend unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Diese können gesundheitsfördernder aber auch gesundheitsschädigender Natur sein.
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