Vitamin A (Retinol)

Das Vitamin A, auch Retinol genannt, wurde 1913 erstmalig von McCollum und Davis in seiner Bedeutung beschrieben. Es gehört bis heute zu den am stärksten umstrittenen Vitaminen. Die Bezeichnung Vitamin A stellt einen Oberbegriff für alle Verbindungen mit Vitamin A ähnlicher biologischer Wirkung dar. So zählen also Substanzen wie das Retinal, 11-cis-Retinalaldehyd oder die Retinsäure ebenso dazu, wie das 3-Hydroretinal oder das 4-Koretinol.

Aufgabe des Vitamin A

Vitamin A ist ein essentieller Stoff, der unserem Organismus regelmäßig zugeführt werden muß, damit der Sehprozeß ohne Probleme von statten gehen kann. Aber auch das Zellwachstum, der Aufbau, der Schutz und die Regenerierung der Haut und Schleimhäute, sowie die Bildung und Differenzierung verschiedener Gewebe ist auf die Vitamin A Zufuhr angewiesen. Eine ausreichende Zufuhr sollte daher unbedingt sichergestellt werden, um Folgeschäden bzw. Mangelerscheinungen zu vermeiden.

 

 

 
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Schon vor rund 3500 Jahren wußte man im alten Ägypten Nachtblindheit zu behandeln, indem man den Betroffenen einfach Leber von geschlachteten Tieren zu essen gab.
Das Viatmin A darin, welches zur Heilung
verhalf, kannte man
jedoch noch nicht.